Sind preiswerte Fernseher eine gute Wahl?

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Für einen neuen Fernseher kann man ein kleines Vermögen ausgeben. Muss man aber nicht, denn das lohnt sich nur für eine Minderheit der Zuschauer. In einer durchschnittlich großen Wohnung sind der Bildschirmgröße Grenzen gesetzt, die man nicht ignorieren sollte. In puncto Ausstattung sollte nicht am falschen Ende gespart werden, doch manches von dem, was teuer bezahlt werden muss, brauchen die meisten Nutzer gar nicht. Man sollte also kritisch sein beim Blick auf die Ausstattungsliste.

Wie ein Test der COMPUTER BILD für die aktuelle Ausgabe zeigt, bieten TV-Geräte zu Preisen um 600 Euro eine gute Ausstattung. Tatsächlich verzichten muss der durchschnittliche Nutzer bei Geräten dieser Preisklasse auf wenig. Sicher, es gibt noch weit billigere Fernseher, doch die sind dann mitunter spürbar schlechter ausgestattet. Mein persönlicher Tipp: Achtet auf die Zahl der HDMI-Anschlüsse, mindestens drei, besser vier sollten es sein. Schließlich gibt es immer mehr Geräte, die sich an den Fernseher anschließen lassen.

Neben einer Spielkonsole und einem Blu-ray-Player sollte für einen HD-Receiver bzw. HD-Festplattenreceiver ein HDMI-Port frei sein. Möglicherweise möchte man eine Set-Top-Box (wie Apple TV oder VideoWeb TV) mit seinem Fernseher verbinden. Über ein Zusatzgerät kann die Zahl der HDMI-Ports zwar später erhöht werden, doch mitunter funktioniert das nicht mit allen angeschlossen Geräten einwandfrei.

Über den aktuellen Test von Flachbildfernsehern heißt es in der Presseinfo der COMPUTER BILD:

>>Größerer Bildschirm, bessere Bildqualität oder schickeres Design – Gründe für einen neuen Fernseher gibt es zuhauf. Nicht zuletzt der günstige Preis: Flachbildfernseher mit Bildgrößen um einen Meter (40 bis 42 Zoll) gibt’s mittlerweile schon ab 500 Euro. Ob die günstigen Geräte überzeugen, hat die Fachzeitschrift COMPUTER BILD mit fünf aktuellen Modellen getestet (Heft 3/2014, ab Samstag am Kiosk).

Die Testkandidaten von Grundig, LG, Philips, Samsung und Toshiba bieten viel von dem, was auch teurere Modelle an Bord haben, kosten aber mit bis zu rund 700 Euro deutlich weniger. Die beste Leistung im Test brachte der LG 47LA6608 (Testergebnis: 2,33; 710 Euro). Er kam zwar weder im Bild- noch im Tontest auf einen Spitzenplatz, aber er leistete sich keine großen Schwächen. Außerdem punktete er mit toller Ausstattung – etwa reichlich Anschlüssen und vier 3D-Brillen – sowie gelungenen Menüs.

Wer Blu-ray-Player, Spielekonsole oder Digitalkamera anschließen will, macht auch mit einem günstigen Fernseher nichts falsch. Generell gibt’s genug HDMI-Anschlüsse für Zuspieler, in der Regel bleiben drei bis vier frei. Ebenfalls inklusive: Empfänger für Kabel, Antenne und Satellit. Nur in Einzelfällen muss ein separater Receiver an einen der HDMI-Anschlüsse. Einzige Ausnahme im COMPUTER BILD-Test war der Samsung UE40F6170 (Testergebnis: 2,59; 500 Euro): Er enttäuschte mit gerade mal zwei HDMI-Eingängen und lediglich einer USB-Buchse – da wird’s schnell eng für weitere Geräte. Wer etwa für TV-Aufnahmen eine USB-Festplatte angedockt hat, muss für die Fotowiedergabe per USB mühsam umstöpseln. Dafür überzeugte der Samsung mit dem besten Bild aus stimmigen Farben und gutem Kontrast. Zudem laufen bewegte Motive sehr geschmeidig über die Mattscheibe.

Bis auf den Samsung, der keinen Netzwerkanschluss mitbringt, überraschten alle Testkandidaten auch mit guten Internet-Fähigkeiten. Wer häufig Smart-TV-Funktionen nutzen will, fährt mit teureren Modellen allerdings besser, weil diese flotter arbeiten. Um gelegentlich TV-Beiträge aus Mediatheken oder Filme aus Videotheken übers Internet abzurufen, reicht das Tempo der günstigen Kandidaten aber problemlos aus. Gut für 3D-Fans: Bis auf das Test-Schlusslicht Toshiba 40M6363D (Testergebnis: 2,73; 700 Euro) geben alle Geräte 3D wider.

COMPUTER BILD im Internet: www.computerbild.de<<

 

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