Wechsel des Internetproviders – gut aufpassen beim Bestellen!

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Wer Video-on-Demand-Dienste intensiv nutzt, kommt schnell auf die Idee, sich einen schnelleren Internetanschluss zu gönnen. Gerade beim HD-Videostreaming aus Onlinevideotheken zeigen sich nämlich die Schwächen vieler DSL-Anschlüsse. Ist der bestehende Internetzugang zu langsam, müssen Alternativen gefunden werden.

Da Glasfaseranschlüsse in Deutschland fast nirgends erhältlich sind, bleibt in der Regel nur die Wahl zwischen VDSL und Kabelinternet, wenn man einen wirklich schnellen Zugang zum Netz haben möchte. Leider sind selbst diese Zugangswege alles andere als flächendeckend in Deutschland verfügbar. Wer die Wahl hat, sollte gründlich prüfen, zu welchem Internetprovider er wechselt. Keinesfalls sollte ein kleiner Preisunterschied den entscheidenden Ausschlag geben. Servicequalität, Vertragskonditionen und natürlich die Leistungsfähigkeit des Anschlusses sind wichtiger.

Computermagazin c’t in seiner Ausgabe 05/14 | Bild: Heise Medien Gruppe GmbH & Co. KG

Computermagazin c’t in seiner Ausgabe 05/14 | Bild: Heise Medien Gruppe GmbH & Co. KG

Die Experten des Magazins c’t geben in der neuen Ausgabe Tipps, worauf beim Bestellen zu achten ist. In einer Presseinfo lesen wir dazu:

>>Internetprovider werben mit günstigen Konditionen, immer mehr Geschwindigkeit und attraktiver Hardware als Bonus. Doch beim Wechsel lauern unerwartete Details, die zu überraschenden Zusatzkosten führen können. Wie der Umstieg einwandfrei gelingt, beschreibt das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 5/14.

Nachdem die Telekom von ihren Drosselplänen abgerückt ist, haben Kunden die Wahl zwischen vielen verschiedenen Tarifen ohne Bremse, drosseln will kaum mehr ein Anbieter. Schnelle Anschlüsse gibt es per DSL, TV-Kabel oder Glasfaser. „Wer die Wahl hat, sollte die kabelgebundene Technik der Funktechnik vorziehen“, rät c’t-Redakteur Urs Mansmann. „Kann ich zwischen DSL und TV-Kabel entscheiden, so ist die angebotene Geschwindigkeit das ausschlaggebende Kriterium.“

Vor dem Wechsel sollte man sich als Erstes über die Kündigungsfrist informieren. Mit der gesamten Abwicklung beauftragt man am besten den neuen Anbieter, der auch die Übernahme der Rufnummer klärt.

Um herauszufinden, ob sich im Angebot des neuen Providers Fallstricke verbergen, hilft ein kleiner Trick: „Man führt den Bestellvorgang bis zur Eingabe der persönlichen Daten durch. Dann erscheint in den meisten Fällen eine Zusammenfassung der Bestellung. Dort tauchen eventuell untergeschobene Zusatzleistungen wie etwa Sicherheitspakete, zusätzliche SIM-Karten oder HD-Videorecorder auf“, erläutert c’t-Experte Urs Mansmann. „Wer diese Leistungen nicht will, kann die nicht gewünschten Extras meist abwählen.“

Darüber hinaus empfiehlt es sich, einen Vertrag ohne Laufzeit abzuschließen, der sich mit einer Frist von maximal drei Monaten zu jedem Monatsende kündigen lässt. Meist muss man zu Beginn des Vertrags dafür etwas mehr berappen, spart dafür am Ende des Vertrags aber viele Monatsgebühren, weil man den Vertrag zum passenden Zeitpunkt auslaufen lassen kann.<<

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