Schnelles Internet: Bei VDSL- und Glasfaser-Anschlüssen regionale Anbieter prüfen

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Im letzten Jahr hatten Onlinevideotheken in Deutschland ihren Durchbruch, wenngleich sie noch nicht ganz im Massenmarkt angekommen sind. Ein Faktor bei dieser positiven Entwicklung besteht in der wachsenden Verbreitung schneller Internetanschlüsse. Für einfaches Videostreaming braucht man zwar keinen Highspeed-Anschluss, doch die Zeiten, in denen die User schon froh waren, überhaupt einen stabilen Stream zu erhalten, sind vorbei. 

Heute ist HD-Auflösung gefragt, möglichst Full-HD, was manche Video-on-Demand-Portale bereits anbieten. Es wird außerdem nicht mehr lange dauern, bis UHD-Videos Verbreitung finden. Fans von Video-on-Demand sollten beim nächsten Wechsel ihres Providers deshalb einen möglichst schnellen Internetzugang wählen. Beim Tarifvergleich sollten Verbraucher regionale Anbieter berücksichtigen, raten die Experten des Portals teltarif.de.

In der Pressemitteilung heißt es hierzu:

>>VDSL unterscheidet sich vom klassischen DSL in der Praxis durch deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. In der Regel werden derzeit über VDSL Geschwindigkeiten mit bis zu 50 MBit/s im Download angeboten. Mit der Glasfasertechnik sind mehrere 100 MBit/s möglich. Die Verfügbarkeit ist von Ort zu Ort unterschiedlich. Nicht nur die großen Anbieter verfügen über das schnelle Netz, sondern auch kleine, regional agierende Projekte verlegen Glasfaserkabel. „Insbesondere ist es ratsam, wenn Verbraucher einen schnellen Internet-Anschluss wünschen, auch auf Werbemaßnahmen regionaler Netzanbieter vor Ort zu achten, die dann unter Umständen das eigene Haus bzw. die eigene Wohnung mit hoher Bandbreite versorgen“, rät Thorsten Neuhetzki vom Onlinemagazin www.teltarif.de.

Eine schnelle Internetverbindung setzt voraus, dass herkömmliche Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt werden. Je weniger Kupferkabel zwischen dem grauen Kasten am Straßenrand und dem eigentlichen Anschluss in der Wohnung liegen, desto schneller wird das Internet. Hauseigentümer sollten daher die Gelegenheit wahrnehmen, wenn vor Ort Netzanbieter allgemeine Ausbaumaßnahmen durchführen und ihnen Anschlussmöglichkeiten von Glasfaser bis zum Gebäude anbieten. Auch wenn die Leitungen zunächst nicht benötigt werden, erspart es dem Eigentümer spätere Baumaßnahmen und somit Kosten. Die Leitung verlegen zu lassen umfasst zunächst keine vertragliche Bindung an den Anbieter und wird oft kostenlos angeboten. „Die DSL-Technik stößt bald an ihre Grenzen. Der Glasfaser-Ausbau ermöglicht mehr Geschwindigkeit und macht die Nutzung vieler bandbreitenhungriger Anwendungen, wie Down- oder Uploads von HD-Videos, möglich und wird durch das weiter wachsende Datenaufkommen unverzichtbar“, sagt Neuhetzki.

„Interessant ist bei VDSL und direkten Glasfaseranschlüssen nicht nur der schnelle Download, sondern auch der Upstream. Während Uploads bei DSL nur mit einem MBit/s möglich sind, sind es bei VDSL schon 10 MBit/s und mit Glasfaser gibt es technisch quasi keine Obergrenzen. Sinnvoll ist das für Nutzer, die viele Daten im Internet speichern oder oft HD-Videos und Fotos hochladen“, so Neuhetzki. Für normales Surfen im Internet reicht im Down- und Upstream aber in der Regel der gewohnte DSL-Anschluss ab 6 Mbit/s – alleine aus finanziellen Gründen. Denn VDSL-Tarife sind teurer und regionale Anbieter schlagen bei ihren Angeboten häufig noch einmal etwas für den Ausbau drauf, so dass die Breitbandversorgung in ländlichen Regionen oft 10 bis 20 Euro monatlich mehr kostet als in der Großstadt.<<

Zusätzliche Infos stehen unter http://www.teltarif.de/glasfaserausbau-in-deutschland bereit.

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