Tipps bei zu langsamen DSL- und VDSL-Anschlüssen

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Wenn der Internetzugang zu langsam ist, gilt der erste Gedanke vieler Onliner einem Anbieterwechsel. Gerade wenn es um Videostreaming geht, kann ein Providerwechsel tatsächlich die beste Wahl sein. Allerdings sollte man zunächst überprüfen, ob der Internetanschluss tatsächlich zu langsam ist oder ob dieser durch die Hardware zu Hause unnötig ausgebremst wird.

Kommt WLAN zum Einsatz, sollte zuerst überprüft werden, wie schnell die Daten über ein Netzwerkkabel übertragen werden. Ist die Differenz groß, kann es eine gute Idee sein, überall dort, wo es möglich ist, Kabel zu verlegen. Manche Geräte lassen sich freilich nicht via Netzwerkkabel ins Netz bringen, dann hilft vielleicht ein WLAN-Repeater. Manchmal sind Datenverbindungen via Mobilfunk eine Alternative zu DSL, aber gerade wenn Video-on-Demand genutzt werden soll, sind die Traffic-Grenzen dann möglicherweise ein ernstes Problem.

Die Experten von teltarif.de haben einige Tipps, was man gegen zu langsame DSL- und VDSL-Anschlüsse unternehmen kann. In einer Pressemitteilung lesen wir:

>>Wenn der eigene DSL- oder VDSL-Anschluss nicht die Geschwindigkeit erreicht, die er sollte, kann das viele Ursachen haben. Oft tragen Provider Schuld, wenn sie zu viele Nutzer an einen Verteilerkasten hängen oder die verlegten Kabel zu lang sind und ihre Qualität nicht ausreicht. Doch auch eine veraltete Hardware des Nutzers kann ein Grund für die geringe Datenrate sein. Denn alte Geräte führen dazu, dass die maximale Geschwindigkeit nicht übertragen wird – es kommt zum sogenannten Flaschenhals. Um DSL 16.000 zu empfangen benötigen Nutzer einen Router, der ADSL2 bzw. VDSL unterstützt. „Wer durch einen veralteten Router langsames Internet hat, kann sich entweder einen neuen anschaffen oder das Problem gegebenenfalls durch ein Update der Firmware beheben – zunächst sollte die kostenfreie Möglichkeit ausgeschöpft werden: das Update“, rät Marleen Frontzeck vom Onlinemagazin teltarif.de. Manche Anbieter ersetzen auch die veralteten Geräte – so kann sich eine Anfrage lohnen.

Auch eine auf dem Computer installierte Firewall, mehrere Nutzer an einem Anschluss oder mehrere hintereinander geschaltete Geräte können die Geschwindigkeit beeinflussen. Eine weitere mögliche Speed-Bremse ist die Verwendung von WLAN. Nicht immer bringt die drahtlose Übertragung der Daten vom Router zum Rechner die volle Geschwindigkeit. Insbesondere dann, wenn der Router ungünstig positioniert wurde. Er sollte möglichst frei stehen und nicht von Möbeln oder anderen Gegenständen verdeckt werden. Aber auch die Antennen auszurichten oder den Router zu drehen kann bereits deutliche Verbesserungen bringen. „Manchmal stört eine Wand den Empfang des WLAN-Routers. Vielleicht findet sich ein Platz, der nicht im Funkschatten liegt – oft entscheiden darüber nur ein oder zwei Meter“, weiß Frontzeck.

Höhere Geschwindigkeiten im Downstream können auch Internet-Zugänge per TV-Kabel, Satellit und über den Mobilfunk-Standard LTE bieten. Wem also kein DSL-Anschluss zur Verfügung steht, hat damit die Möglichkeit, auf eine Alternative auszuweichen. Die Übertragungsgeschwindigkeiten erreichen bis zu 150 MBit/s im Downstream und mehr. Während LTE- und Satellit-Übertragungen je nach Anbieter bundesweit verwendet werden können, gibt es für den Kabel-Internet-Anschluss feste Kabelnetzbetreiber. So ist in Baden-Württemberg der Anbieter Kabel BW sowie in Hessen und Nordrhein-Westfalen der Netzbetreiber Unitymedia zuständig, in den übrigen 13 Bundesländer agiert Kabel Deutschland. Allerdings existieren daneben noch weitere Anbieter, für jedes versorgte Haus kann aber immer nur ein Kabelnetzbetreiber in Anspruch genommen werden. „Wer auf der Suche nach einem neuen Breitband-Tarif ist, dem legen wir unseren Tarifrechner für schnelles Internet ans Herz“, sagt Frontzeck.<<

Informationen rund um DSL haben die Experten des Portals auf www.teltarif.de/tipps-tricks-dsl-vdsl bereitgestellt.

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