Schnelles Internet: DSL, VDSL oder Kabel?

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User von Video-on-Demand-Angeboten aller Art sind auf schnelle Internetzugänge angewiesen. Beim Videostreaming ist einfache HD-Auflösung schließlich das Mindeste, was User wollen. Full-HD-Inhalte gibt es mittlerweile en masse und so langsam wächst die Auswahl an Videos in Ultra High Definition (UHD), wobei hier 4K-Auflösungen dominieren. Das liegt nicht zuletzt an Onlinevideotheken wie Amazon Instant Video (mit seinen Amazon Studios) und Netflix, die selbst in 4K produzieren. Serienfans sollten beim Kauf ihres nächsten Fernsehers ein Gerät mit UHD-Auflösung wählen.

Einfache DSL-Anschlüsse reichen für Videostreams in guter Bildqualität aus, falls die üblicherweise beworbenen „bis zu 16 MBit/s“ in der Praxis annähernd erreicht werden – was oft nicht der Fall ist. Bei 4K-Auflösungen wird es dann aber trotzdem etwas eng. Nicht vergessen werden darf, dass selbst in Singlehaushalten der Internetanschluss selten ausschließlich für Videostreaming genutzt wird, wenn Videos angeschaut werden. Wenn der DSL-Anschluss zeitgleich für anderes gebraucht wird, etwa Videochats mit Skype, das Downloaden von großen Updates am PC – kann das schon zu viel sein und die Videos fangen an zu ruckeln.
Deshalb sollten Video-on-Demand-Fans Reserven einkalkulieren, wenn sie sich ihren Internetprovider aussuchen. Wenn VDSL verfügbar ist, trifft man damit allgemein eine gute Wahl. Kabelinternet als Alternative ist in den letzten Jahren jedoch schnell beliebt geworden, weil über modernisierte Kabelnetze extrem hohe Datenraten möglich sind. Um da mithalten zu können, kommen die Telekommunikationsunternehmen auf Dauer nicht um einen großen Glasfaserausbau herum.
teltarif-Logo | Bild: www.teltarif.de

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Zur Frage, welche Art von Breitbandanschluss man wählen sollte, schreiben die Experten von teltarif.de in einer Pressemitteilung:
>>Die Auswahl an Breitbandanschlüssen in Deutschland ist groß. Lokal bauen regionale Anbieter eigene Netze hinzu und zudem gibt es noch die TV-Kabelnetze, die inzwischen auch für das Internet genutzt werden können. Welche Anschlüsse es für Haushalte gibt und welche Wahl die einzelnen Nutzer haben, weiß Thorsten Neuhetzki vom Onlineportal teltarif.de: „Oftmals haben die Verbraucher nur eine eingeschränkte Auswahl für ihren Breitbandanschluss, denn die konkrete Verfügbarkeit hängt von vielen lokalen Gegebenheiten ab.“

DSL-Anschlüsse sind in Deutschland am häufigsten verfügbar – hierzu zählen auch VDSL-Anschlüsse. Während klassisches DSL in den meisten Teilen Deutschlands vertreten ist, werden die schnelleren VDSL-Anschlüsse wenige hundert Meter um die Vermittlungsstellen herum realisiert. Gleichzeitig gibt es aber auch in vielen Regionen einen teuren Flächenausbau über Kabelverzweiger. Neuhetzki erklärt: „Bei DSL und VDSL zählt die Länge der Kupfer-Leitung: Je länger die Leitung zwischen der Vermittlungsstelle und dem Kunden-Anschluss ist, desto geringer ist die realisierbare Datenrate.“

Im Gegensatz zu DSL-Anschlüssen ist bei Kabel die Verfügbarkeit der Anbieter entscheidend. Obwohl es in der Stadt häufig mehrere Kabel-Anbieter gibt, die ihre Nutzer umwerben, hat der Kunde letztendlich keine Wahl. Beispielsweise bei Mehrfamilienhäusern entscheidet die Hausverwaltung oder die Eigentümerschaft über den Netzbetreiber. Einen Internetanschluss müssen die Nutzer dann zusätzlich bei diesem Anbieter buchen. Neben Kabelanschlüssen gibt es auch eine direkte Versorgung per Glasfaser. Diese Art ist jedoch regional sehr stark eingeschränkt verfügbar und erfordert eine entsprechende Leitung bis ins Haus. „Diese vielen Möglichkeiten – zum Teil auch nur in kleinen Gebieten – machen deutlich, dass Breitband in Deutschland durch eine Vielzahl von Technologien und Anbietern getragen wird“, so Neuhetzki abschließend. Internetkunden sind daher gut beraten, sich lokal speziell für ihr Wohnhaus zu informieren, welche Anschluss-Möglichkeiten bestehen.<<

Ausführliche Informationen bietet das Portal unter: www.teltarif.de/anschluss-verfuegbarkeit an.

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