Welchen Internetanschluss für Videostreaming wählen?

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Wer Videostreams in guter Qualität sehen möchte, sollte nicht bei der Bandbreite knausern. Er braucht einen schnellen Internetzugang. Doch wie schnell muss der sein, sollte man sich für den schnellsten am Wohnort erhältlichen Anschluss entscheiden?

Entscheidet man sich für den schnellsten Internetanschluss, wird man das kaum bereuen. Es ist besser, ein paar Euro zu viel zu bezahlen, als für die nächsten zwei Jahre an einen Anbieter gebunden zu sein, der nicht genug Bandbreite liefert. Zwei Jahre mit ruckelnden Videos – das braucht man nicht!

Für Full HD-Auflösung muss es trotzdem nicht zwingend ein VDSL-Anschluss oder Kabelinternet mit 50 MBit/s, 100 MBit/s oder noch höherer Datenrate sein. Für Ultra HD Videos reicht ein herkömmlicher DSL-Anschluss dagegen in der Regel nicht aus. Das liegt nicht zuletzt daran, dass von den typischerweise bis zu 16 MBit/s nur ein Teil zu Hause ankommt. Bereits 10 MBit/s sind ein guter Wert. Für HD-Streaming reicht das noch, für 4K-Auflösungen nicht mehr.

Ultra HD wird sich beim Videostreaming schnell durchsetzen, davon gehe ich fest aus. In den Oninevideotheken von Amazon und Netflix ist bereits eine kleine Auswahl mit UHD-Videos erhältlich und Ihr könnt davon ausgehen, dass in Zukunft im Zweifel in UHD produziert wird. Eines wird bei der Frage nach der erforderlichen Bandbreite von vielen Usern übersehen: Während ein Videostream läuft, wird der Internetzugang zu Hause meist zusätzlich für andere Dinge genutzt und alle User bzw. Endgeräte müssen sich die zur Verfügung stehende Bandbreite teilen.

teltarif-Logo | Bild: www.teltarif.de

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Tipps zur Wahl des Internetanschlusses haben die Experten des Portals teltarif.de zusammengestellt. In einer Presseinfo lesen wir dazu:

>>In Stadtgebieten ist das Angebot an unterschiedlichen Internet-Bandbreiten – von 16 MBit/s bis weit über 100 Mbit/s – groß. Doch welche Datenraten benötigen die Nutzer wirklich und worauf sollten sie achten? Thorsten Neuhetzki vom Onlinemagazin teltarif.de erklärt: „Bevor sich die Interessenten für einen Breitbandanschluss und seine Datenrate entscheiden, sollten sie sich Gedanken machen, wie der Anschluss genutzt werden soll. Und auch, wer diesen verwenden wird.“ Wenn Jugendliche oder Kinder im Haushalt sind, sollten diese berücksichtigt werden, da sie sich immer mehr Videoinhalte im Internet anschauen. Auch sollte überlegt werden, ob technische Veränderungen wie die Anschaffung eines Smart-TV oder anderer Streaming-Hardware bevorstehen, da diese zu einem höheren Datenverbrauch führen als bisher.

Insgesamt lassen sich die Verbraucher in vier Nutzertypen einteilen. Kunden, die im Internet hauptsächlich E-Mails lesen und schreiben, Onlinebanking betreiben und einige Nachrichtenseiten lesen, fallen unter die Kategorie der Gelegenheitsnutzer. In diesem Fall ist kein Breitbandanschluss mit 50 MBit/s oder mehr notwendig. Neuhetzki führt aus: „Für die klassischen Nutzer, die nur ab und zu im Netz unterwegs sind, sollte in der Regel ein konventioneller DSL-Anschluss mit 16 MBit/s im Down- und je nach Anbieter 1 oder 2,4 MBit/s im Upstream ausreichen.“ Der zweite Nutzertyp schaut zum Beispiel gerne Serien. Das ist per Streaming häufig günstiger, als DVDs zu kaufen. Hier ist die benötigte Bandbreite jedoch davon abhängig, was der User sonst noch im Netz macht und ob jemand den Anschluss mitnutzt. „Für einen Alleinstehenden, der neben dem Serien-Schauen nichts anderes im Internet macht und der mit kurzen Wartezeiten beim Start einer Episode leben kann, reicht theoretisch noch ein 16-MBit/s-Anschluss“, so Neuhetzki. Doch im Hinblick auf kommende 4K-Inhalte ist ein schnellerer Anschluss häufig sinnvoll.

Als dritten Nutzertyp lässt sich die Familie nennen. Benötigen alle Mitglieder eine Internetleitung, sollten sich die Eltern dazu entscheiden, einen Anschluss mit 50 MBit/s oder mehr zu buchen. Denn viele Jugendliche und Kinder streamen täglich Serien, schauen Videos auf YouTube, sind auf Socialmedia-Plattformen unterwegs oder spielen im Internet. Zu guter Letzt gibt es Nutzer, die sich ständig im Internet aufhalten. Sie sind durchgehend online erreichbar, befinden sich jede freie Minute am Smartphone oder Tablet und laden diverse Daten in eine Cloud. „Für diesen vierten Nutzertyp reicht teilweise nicht einmal eine 50-MBit/s-Leitung. Leben mehrere solcher Verbraucher zusammen, sollte mindestens eine 100-MBit/s-Leitung vorhanden sein“, sagt Neuhetzki<<

Zusätzliche Infos – auch zum Thema IPTV-Dienste – hat das Portal teltarif.de unter www.teltarif.de/anschluss-geschwindigkeit.html zusammengestellt.

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